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Wissen

Was ist der Bürgerfahrdienst - und wie melde ich mich dafür an?

Antwort

Der Bürgerfahrdienst ist kostenlos und richtet sich insbesondere an ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität, für die die Nutzung des ÖPNVs oder des Taxis nicht (mehr) möglich ist und die keine eigene Fahrmöglichkeiten haben, um Einrichtungen des täglichen Lebens aufzusuchen. Das sind z.B.:

  • Krankenfahrten zur medizinischen und diagnostischen Behandlung 
    (z.B. Arztpraxen, Physiotherapeuten, Apotheken usw.)
  • Fahrten zu Einkaufsmärkten
  • Fahrten zu Veranstaltungen zur Kommunikation

Wie melde ich eine Fahrt beim Bürgerfahrdienst an?

Die Fahrt wird telefonisch bei der Verbandsgemeindeverwaltung angemeldet: Tel: 02644 5601-333.
Die Anmeldung ist möglich: Montags und Mittwochs, 10:00–12:00 Uhr.
Die Fahrzeiten des Dienstes (ehrenamtlich) sind u. a.: Mo–Do vormittags (8.15-12 Uhr), zusätzlich Donnerstags auch Nachmittags (14-18 Uhr). (Quelle: Verbandsgemeinde Linz am Rhein)

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Wo kann ich in der Nähe ein Babysitter-Diplom machen?

Antwort

Das Babysitter-Diplom (oft auch Babysitter-Führerschein genannt) ist eine Basisqualifikation für Jugendliche und Erwachsene. Es vermittelt Sicherheit im Umgang mit Kindern und dient Eltern als wichtiger Qualitätsnachweis bei der Auswahl einer Betreuungsperson. Die Zertifikate werden dabei in der Regel bundesweit als Qualitätsnachweis anerkannt.

  • Inhalte:
    • Grundlagen der Säuglingspflege und Ernährung
    • Spielpädagogik und altersgerechte Beschäftigung
    • Rechte und Pflichten (Aufsichtspflicht, Versicherungsschutz)
    • Verhalten in Notfällen & Erste Hilfe am Kind

Anbieter & Links

DRK Kreisverband Neuwied: Der zuständige Kreisverband für Linz

DRK Rhein-Sieg (Bad Honnef): In der Nähe von Linz 

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Wann sollte ich meinem Arbeitgeber über eine Schwangerschaft informieren?

Antwort

Wann mitteilen?
 

Es gibt keine gesetzliche Pflicht, die Schwangerschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt mitzuteilen. Das Mutterschutzgesetz(MuSchG) sagt nur, Sie sollen Schwangerschaft und den voraussichtlichen Entbindungstag mitteilen, sobald Sie selbst davon wissen. Viele Frauen warten aus persönlichen Gründen bis nach der 12. Schwangerschaftswoche.


Warum früh Bescheid sagen sinnvoll ist:
Schutzrechte aktivieren: Nur wenn die Schwangerschaft bekannt ist, greift der besondere Kündigungsschutz sowie das Verbot von Nacht-, Mehr- und Sonntagsarbeit
Gefährdungsbeurteilung: Der Arbeitgeber muss prüfen, ob Ihr Arbeitsplatz sicher ist und ihn gegebenenfalls anpassen 
Gesundheitsschutz: . Gerade wenn in Ihrem Beruf besondere Risiken bestehen (z. B. schwere körperliche Arbeit, Gefahrstoffe, Infektionsrisiko, Nachtarbeit), ist eine frühe Mitteilung empfehlenswert
Form: Hierfür reicht eine formlose Mitteilung (mündlich, per EMail, Brief) aus
(Quelle: Familienportal des Bundesfamilienministeriums)

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Sommer & es ist heiß - wie verhalte ich mich bei Hitze?

Antwort

Kurz & wichtig – was kann ich heute sofort tun?

  • Viel trinken: über den Tag verteilt ca. 2–3 Liter (Wasser, ungesüßte Tees, Saftschorlen). Bei Herz-/Nierenerkrankungen Trinkmenge mit der Ärztin/dem Arzt abstimmen.
  • Kühlen & leicht essen: lauwarm duschen, kühle Tücher/Arm-Fußbäder; leichte, kleine Mahlzeiten und wenig bis keinen Alkohol trinken.
  • Hitze meiden: Anstrengung/Sport in die Morgen-/Abendstunden legen, Schatten aufsuchen, luftige, helle Kleidung tragen.
  • Wohnräume kühl halten: früh/abends lüften, tagsüber abdunkeln.
  • Auf andere achten: besonders alleinlebende Ältere und Pflegebedürftige. 

Woran erkenne ich einen Notfall – und was tun?
Warnzeichen: Verwirrtheit, Bewusstseinstrübung/-verlust, hohe Körpertemperatur, Krampfanfälle, starker Kreislaufkollaps. Sofort 112 anrufen, in den Schatten/kühlen Raum bringen, Kleidung lockern, mit feuchten Tüchern kühlen; keine Getränke geben, wenn das Bewusstsein getrübt ist. (Quelle: https://gesund.bund.de/hitze-und-gesundheit)

Mehr Informationen zum Verhalten bei Hitze finden Sie hier

Aktuelle Hitzewarnungen des DWD finden Sie hier

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Rund um die Geburt: Formulare und Leistungen - was muss ich wissen?

Antwort

Mutterschutz: Welche Fristen gelten?

Die Schutzfristen liegen 6 Wochen vor dem errechneten Termin und 8 Wochen nach der Geburt (länger bei Früh-/Mehrlingsgeburten). Vor der Geburt dürfen Sie auf eigenen Wunsch weiterarbeiten (relatives Verbot); nach der Geburt gilt ein absolutes Beschäftigungsverbot. Mehr Informationen hier

Elterngeld: Wieviel kann ich bekommen – und was ist ElterngeldPlus?

Elterngeld ersetzt einen Teil des wegfallenden Einkommens nach der Geburt. ElterngeldPlus kann sich besonders lohnen, wenn Sie früh in Teilzeit einsteigen: Es läuft länger, ist pro Monat aber geringer. Mehr Information hier

Elternzeit: Was sollte ich wissen?

Bis zu 3 Jahre pro Elternteil, Rückkehrrecht und besonderer Kündigungsschutz. Eine Aufteilung in bis zu drei Abschnitte und Teilzeit bis 32 Std./Woche ist  grundsätzlich während der Elternzeit möglich. Details finden Sie hier

Kindergeld: Wie beantrage ich es?

Bei der Familienkasse (Bundesagentur für Arbeit) – online möglich. Mit der BundID kann dies sogar komplett digital erfolgen. Infos, Anspruch & Online-Antrag finden Sie hier

Geburtsurkunde/Standesamt: Welche Fristen gelten?

Die Geburt muss innerhalb von 1 Woche beim Standesamt des Geburtsorts angezeigt werden (oft übernimmt die Klinik die Anzeige). Mehr Informationen hier

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Vergesslichkeit, Orientierung, Worte finden: Wann sollte ich ärztlichen Rat suchen?

Wenn Sie sich Sorgen um Ihre eigene Gedächtnisleistung oder die eines lieben Menschen machen, ist das ein verständlicher und wichtiger Schritt. Es ist gut, diese Veränderungen aufmerksam zu beobachten.

1. Erste Anzeichen erkennen – Was Sie beobachten könnten

Es gibt Anzeichen, die nicht gleich Demenz bedeuten müssen, aber ein Gespräch mit einem Arzt sinnvoll machen:

Was tun, wenn mein Kind auffälliges Verhalten zeigt?

Manchmal verändert sich das Verhalten eines Kindes spürbar – der Alltag kippt, Unsicherheit entsteht. Das ist anstrengend und kann Familie, Schule und Freundschaften belasten. Die folgenden Schritte zeigen, wie Sie ruhig und strukturiert vorgehen: lzunächst hinschauen & beobachten, ins Gespräch kommen, Schule/Kita einbinden und – wenn nötig – frühzeitig fachliche Hilfe holen.

Schritt für Schritt