Wenn Sie körperliche Veränderungen bemerken, die Sie beunruhigen, ist es mutig, diesen Sorgen nachzugehen. Hier finden Sie eine erste Orientierung.
1. Woran merke ich Veränderungen?
Achten Sie auf körperliche Zeichen, die länger anhalten und Sie im Alltag stören. Diese drei Symptome sind oft die ersten Hinweise:
- Zittern: Sie bemerken leichtes, unkontrolliertes Zittern, das oft in Ruhe (z. B. wenn die Hand auf dem Tisch liegt) beginnt.
- Steifheit: Ein Arm oder ein Bein fühlt sich steif, unbeweglich oder verspannt an, auch wenn Sie entspannt sind.
- Langsamkeit: Bewegungen werden langsamer und kleiner. Ihre Handschrift wird kleiner oder das Gehen fällt schwerer, die Schritte werden kürzer.
Wichtige Info: Diese Zeichen können auch andere Ursachen haben, z. B. Müdigkeit, Medikamente oder andere Nervenkrankheiten. Nur ein Arzt kann das genau klären.
2. Nächsten Schritte
Gehen Sie zu Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt: Hausarztpraxen sind die wichtigsten Ansprechpartner. Beschreiben Sie genau, welche Symptome Sie bemerkt haben und wie lange schon.
- Spezialisten aufsuchen: Ihr Hausarzt kann Sie bei Bedarf an einen Neurologen überweisen. Das ist der Facharzt für Bewegungs- und Nervenkrankheiten, der eine sichere Diagnose stellen kann.
- Führen Sie ein Notizbuch: Schreiben Sie auf, wann und wie stark die Symptome auftreten. Das hilft dem Neurologen bei der Beurteilung enorm.
Tipp: Physio- oder Ergotherapie frühzeitig nutzen. Auch vor einer Diagnose kann es hilfreich sein, mit Übungen die Beweglichkeit zu fördern. Fragen Sie Ihren Arzt nach einer Verordnung. Lokale Therapeuten finden Sie in unserer Anbietersuche.