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Wie verhalte ich mich im Notfall?

Hilfe in Notsituationen
Um Rettungskräfte schnellstmöglich zu informieren bietet sich die Beachtung der 5W-Fragen an, welche von den Rettungsdiensten in der Regel abgefragt werden:

Wo ist es passiert?

So genau wie möglich: Ort/Ortsteil, Straße und Hausnummer, Stockwerk/Eingang, Orientierungspunkte (z. B. „an der B42, km-Schild 123, Fahrtrichtung Bonn“)

Was ist passiert?

Kurz und konkret, was Sie sehen: Verkehrsunfall, Sturz von der Leiter, starke Brustschmerzen, Rauch/Brand, Stromunfall, Bewusslosigkeit etc.

Wie viele Betroffene?

Anzahl der Personen und Zustand grob einschätzen: „eine bewusstlose Person“, „zwei Verletzte, davon ein Kind (ca. 6 Jahre)“. 

Welche Art von Verletzungen/Erkrankungen? 

Typische Variante: Art/Schwere beschreiben (z. B. starke Blutung, Verbrennung, Atemnot). Häufig fragt die Leitstelle zusätzlich nach Name und Rückrufnummer – beides parat halten. Je nach Leitstelle wird „Welche Verletzungen?“ oder „Wer ruft an?“ priorisiert. 
Bevölkerungsschutz Sachsen

Wer ruft an - Warten auf Rückfragen!

Eigenen Namen und Rückrufnummer nennen. Nicht auflegen. Folgen Sie den Anweisungen. Legen Sie erst auf, wenn die Leitstelle das Gespräch beendet. 

Mini-Beispiel (so könnten Sie es sagen)

„Wo: Ich befinde mich in Linz am Rhein, Marktplatz 14 , 1. OG, Eingang Rathaus. Was: Sturz von der Treppe. Wie viele: eine Person. Welche: bewusstlos, atmet aber. Wer: Ich heiße Max Müller, Rückruf 0151 … . Ich warte auf Ihre Anweisungen.“

Tipp: Lautsprecher am Handy aktivieren, Haustür für den Rettungsdienst öffnen, jemand zum Einweisen vor das Haus schicken.

(Quelle: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/notruf-112)